Sonntag, 05. September 2010
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Das Fest der Erstlingsfrucht: ein Schlüssel für Segen

Dieses Fest wurde auch „Tag der Erstlingsfrüchte“ genannt (4. Mose 28,26), weil es den Anfang einer Zeit markiert hat, in welcher Leute das Opfer der Erstlingsfrucht bringen sollten. Es war das Fest der Freude und der Danksagung für die Beendigung der Erntesaison. Dann wurden diese Opfer als ein „Schwenkopfer“ dem Volk präsentiert. Die erste reife Frucht: Traube, Korn, Öl, Wein und das erste Vlies sollte als Opfer dargebracht werden (2. Mose 22,29; 3. Mose 2,12-16; 4. Mose 18,12; 5. Mose 18,4; 2. Chronik 31,5; Nehemia 10,35,37,39; Sprüche 3,9; Jeremia 2,3; Römer 11,16).

In dieser Zeit wurde der Herr als die Quelle des Regens und der Fruchtbarkeit angesehen (Jeremia 5,24). Im Neuen Testament kam der Heilige Geist an Pfingsten, während der Festzeit, als Juden aus den unterschiedlichsten Ländern in Jerusalem waren, um dieses jährliche Fest zu feiern, auf die Jünger (Apostelgeschichte 2,1-4). Das Intervall zwischen Pfingsten und Laubhüttenfest, war die Zeit für das Opfern der Erstlingsfrüchte. Bitte den Herrn für das Opfer deiner Erstlingsfrucht.

ACHT-TAGE-GEBETSFOKUS

Dies ist eine Zeit für Erntegebet. Der folgende Acht-Tage-Gebetsfokus will dir helfen die Zeit der Erntesaison zu verstehen und in sie einzutreten:

1. Tag: Lies Hosea 6, speziell Vers 11. Bitte den Herrn darum, dich zu beleben und aufzurichten. Bitte Ihn darum, dass Er dir deine Ernte zeigt: „Auch dir, Juda, ist eine Ernte bestimmt! Wenn ich das Geschick meines Volkes wende“ (ELB)

2. Tag: Lies 2. Mose 23, speziell Vers 16. “Du sollst auch das Fest der Ernte, des ersten Ertrags deiner Aussaat auf dem Feld, halten, ebenso das Fest der Lese am Ende des Jahres, wenn du den Ertrag deines Feldes eingebracht hast.“ (EIN) Danke Gott für Seine Führung. Sei bereit Ihm zu folgen. Danke Ihm dafür, dass er die Erstlingsfrüchte gegeben hat.

3. Tag: Lies 1. Mose 2 und 8,22. “Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (LUT). Bitte den Herrn darum, dass Er dir deine Erntezeit offenbart.

4. Tag: Lies Johannes 16,7, 13. Das alte jüdische Fest erlangte durch die verheißene Ausgießung des Heiligen Geistes eine neue Bedeutung für die christliche Gemeinde. Bitte den Heiligen Geist darum, dass Er dich neu und frisch erfüllt.

5. Tag: Lies Johannes 17. Nimm’ das Abendmahl. Bitte den Herrn darum, dass Er dir jede Beziehung mit Menschen aufzeigt, die nicht richtig ist.

6. Tag: Lies Hiob 5, speziell Vers 5. „Seine Ernte verzehrt der Hungrige, und selbst aus den Dornhecken holt er sie weg; und nach ihrem Vermögen schnappen Durstige.“ (ELB) Bitte den Herrn darum, dass Er dir zeigt, wie der Feind Zutritt zu deiner Ernte bekommen hat.

7. Tag: Lies 1 Samuel 12, speziell Vers 17. „Ist jetzt nicht die Weizenernte? Ich will den HERRN anrufen, daß er Donner und Regen sendet. Und ihr sollt erkennen und sehen, daß das Böse, das ihr darin begangen habt, euch einen König zu erbitten, groß ist in den Augen des HERRN.“ (ELB) Frage den Herrn, ob irgendein Gericht auf deiner Ernte liegt.

8. Tag: Lies Sprüche 6, 8. Die Erntementalität der Ameisen wird als eine Lektion für Faulpelze erwähnt. Lerne Sprüche 20,4 auswendig: „Im Winter pflügt der Faule nicht; sucht er zur Erntezeit, dann ist nichts da.“ (ELB) Bitte den Herrn darum, dir jeden Bereich von Faulheit in deinem Leben aufzuzeigen, der dich vom Pflügen abgehalten hat. Meditiere über Sprüche 10, 5: „Wer im Sommer sammelt, ist ein kluger Sohn, wer in der Ernte schläft, ein schandbarer Sohn.“ (ELB). Brich den Geist der Schläfrigkeit. Frag‘ Herrn, ob du dich ausgeruht hast, wo du hättest sammeln sollen.


Quelle: Ch. Pierce, Zion Ministries; Deutsche Übersetzung: Horst Schlittenhart

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